Städtebau & Standortentwicklung

Im Geschäftsbereich Städtebau & Standortentwicklung hat die DIBAG bislang auf über 5 Mio. m² Nutzfläche Projekte für Kunden entwickelt und realisiert. Dabei sind über 70 000 Arbeitsplätze entstanden und unser Erfahrungsschatz ist stetig gewachsen.
Dabei stehen wir in der Verantwortung für Mensch, Umwelt, Städte und Gemeinden.

Die DIBAG Industriebau AG arbeitet im Geschäftsbereich Städtebau & Standortentwicklung als Eigenentwickler, als Partner für Städte und Gemeinden oder als Partner bei privatwirtschaftlichen Bauvorhaben.
Wir bieten ein ganzheitliches Leistungsspektrum: von der Grundstücksakquisition und Konzeptentwicklung über die Realisierung bis hin zur Bewirtschaftung, Vermietung oder Veräußerung an Investoren oder Selbstnutzer. Unsere Spezialisten aus unterschiedlichen Fachbereichen prüfen dabei die Wertschöpfung einer Immobilie noch vor dem ersten Spatenstich.
Den Erfolg und Nutzen für unsere Kunden im Fokus, stellen wir ein ausgereiftes und ganzheitliches Konzept an den Anfang unserer Arbeit. Wir entwickeln Bauerwartungsland, aber auch freiwerdende Industrie- und Gewerbeflächen (Industriebrachen), aufgegebene Infrastrukturflächen oder Energiestandorte. Dabei ist es uns wichtig, neben den rechtlichen Rahmenbedingungen auch die sozialen Gegebenheiten des Standorts zu berücksichtigen und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
Die Erschließung der Baugrundstücke einschließlich erforderlichen öffentlichen und privaten Straßen sowie zeitgemäßer Versorgungs- und Entsorgungssysteme führt die DIBAG Industriebau AG in enger Abstimmung mit den Kommunen durch.

Unser Fokus:

fachgerechte Sanierung von Boden und Grundwasser qualifizierter Gebäuderückbau Erschließung Kanal- und Straßenbau Renaturierungen und Grünausgleich maßgeschneiderte Lösungen

Auswahl aktueller Referenzprojekte

 

Nürnberg, Tullnaupark

Das Gelände des ehemaligen Milchhofes in zentraler Lage am Wöhrder See lag nach der Stilllegung fast 15 Jahre brach. Nach dem Erwerb der Flächen konnte die DIBAG in Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg einen Masterplan entwickeln, mit dem Ziel, die städtebauliche Neuordnung zu gestalten und den bereits am Standort vorhandenen Firmen neue Entwicklungsperspektiven zu eröffnen. Die DIBAG hat die Aufschließung des Geländes auf Basis von städtebaulichen Verträgen mit der Stadt Nürnberg durchgeführt. Unter anderem wurde der Rückbau arrangiert, neue Erschließungsstraßen wurden gebaut, die Regen- und Schmutzwasserentsorgung wurde neu errichtet und umfangreiche Grünflächen wurden am Bahndamm angelegt sowie Baumpflanzungen zur Strukturierung des Gewerbegebietes vorgenommen. Die Revitalisierung des Areals konnte innerhalb von 10 Jahren erfolgreich durchgeführt werden. Auf einer jahrzehntealten Industriebrache ist ein lebendiges und vitales Stadtquartier in zentraler Lage entstanden. Zahlreiche namhafte Unternehmen siedelten sich am Standort Kressengartenstraße / Wöhrder See / Tullnaupark an: Daimler, Deutsche Telekom, MID, VR-Bank, ENVI CON, EY (Ernst & Young), Deutsche Apotheker- und Ärztebank. Inzwischen sind ca. 45.000 m² Geschossfläche neu entstanden.


Backnang, Obere Walke

Der Erwerb der ehemaligen Lederfabrik an der Murr erfolgte im Jahr 2009 in Abstimmung mit der Stadt Backnang. Die Aufgabe bestand im industriellen Rückbau, in der Neugestaltung eines Stadtquartiers und der Förderung von neuen Gewerbeansiedlungen. Die DIBAG hat gemeinsam mit der Stadt Backnang die entsprechenden Bauleitplanverfahren durchgeführt, um den Standort zu einem hochwertigen Fachmarktzentrum mit ergänzenden Gewerbehöfen zu gestalten. Das Konzept konnte leider nicht realisiert werden, da der Hauptmieter für den Fachmarktbereich ausgefallen ist.
Seit 2014 bearbeitet die DIBAG gemeinsam mit der Stadt Backnang nun die Umwandlung des Stadtgebietes in ein hochwertiges Wohngebiet. Ziel ist es, als Beitrag zu einer vitalen Wohnstadt Backnang, ein funktionsfähiges, lebendiges, durchgrüntes Wohnquartier zu entwickeln. Im Mai 2016 wurde der Änderungsbeschluss zum Bebauungsplanverfahren gefasst, die frühzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange sowie der Bürger erfolgte bereits. Mit dem Abschluss des Bauleitplanverfahrens wird im Jahr 2017 gerechnet.


Potsdam-Golm, In der Feldmark

Im Potsdamer Stadtteil Golm entsteht eine kleine Anlage mit 2 Wohnhäusern. Jede Wohnung besitzt eine Terrasse oder einen Balkon – große Fensterflächen sorgen für helle Räume. Die Lage im Grünen bietet gute Verkehrsanbindungen und Nahversorgungsmöglichkeiten – sie besticht vor allem durch die Nähe zur Universität Potsdam. Im Haus A entstehen 10 Wohnungen, im Haus B werden 18 Wohnungen verfügbar sein. Die Häuser verfügen über barrierefreie Zugänge und Aufzüge, wobei 8 Wohnungen für eine barrierefreie Nutzung konzipiert sind. Geplant sind 15 Pkw-Stellplätze auf dem Grundstück sowie 2 abschließbare Fahrradhäuser. Das Wohnensemble verfügt auch über einen großzügig begrünten Innenhof sowie einen grundstückseigenen Spielplatzbereich für Kinder bis 6 Jahre.